
Diskutieren leider nicht, was gute Musik ist, sondern Nichtigkeiten drumherum. (Photo: Rasmus Bjørn Dahl)
Die dänische Blogosphäre ist etwas aufgewühlt, weil die KODA (dänisches Pendant zur deutschen Gema) von uns fordert, dass wir dafür Geld bezahlen sollen, Soundcloud-Streams und Youtube-Videos einzubetten. Die ganze Debatte nimmt inzwischen wirklich groteske Züge an, es gab einige Meetings und inzwischen werden die Blogger aufgefordert, sich in einer Art Gewerkschaft zu organisieren. Eigentlich möchte ich das hier und jetzt gar nicht weiter vertiefen. Es ist nur so, dass die letzte Diskussionsrunde am 27.10. war, was auch – ganz zufällig – mit dem „Spil Dansk Dag“ zusammenfiel, was ein Tag ist, an dem die Radios ausschließlich Musik von dänischen Künstlern spielen, wo es eine Masse an Konzerten gibt und was ich davon halte? Auch nicht viel, glaube ich. Aber ich war mal wieder beim Treffen und habe einige Hotshots aus dem Musikbusiness gefragt, was sie denn für dänische Musik empfehlen wollen. Darum sollte es ja eigentlich gehen, oder?
Das habe ich mal zusammengetragen und, damit die KODA nichts sagen kann, zu den Liedern verlinkt und sie nicht embeddet:
Anders Lassen (KODA), Agnes Obel: Riverside
Eva Laksø (Blogger Regnsky.dk), Ulige Numre: København
Gertrud Hjelm Kongshøj (Musiker With No Arms And Legs), Behind Seven Mountains: Walk The Forest
Jannick Blaksmark (Battle&Bonce und Goombay.dk), Folkeklubben: Fedterøv
Mark Anderson (Zweitvormann Muve), Android Orchestra: We Share
Rune Schlosser (Blogger Blaavinyl.dk), Lars and the Furious Jane: In The Surf
Søren Lund Korsgaard (Blogger Musikmigblidt.dk), Doi: Pieces
Thor Martin Jensen (WiMP), Thulebasen: Raga Gemini
Torben Eik Jacobsen (Musikparlamentet), The Migrants: 2811 California Street
Troel Abrahamsen (Musiker Veto), When Saints Go Machine: Kelly




